Pole Position an der A1

28 ha großer LogIn-Park Elsdorf startet an der h11

Am neuen A1-Autobahnanschluss Elsdorf soll ein im ersten Bauabschnitt 28 ha großes Gewerbe- und Industriegebiet entstehen. Zielbranchen sind Logistik und Light Industry. Entwickelt wird das Areal zwischen Bremen und Hamburg von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) und vermarktet von der Aktiengesellschaft Süderelbe.

Jeweils gut 50 km von Hamburg und Bremen entfernt entwickeln die NLG, ein gemeinnütziges Unternehmen des Landes Niedersachsen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, und die Süderelbe AG, ein von Unternehmen und Institutionen der südlichen Metropolregion Hamburg getragenes Wirtschaftsförderungsunternehmen, den LogIn-Park Elsdorf.

Erschließung ab Herbst 2014

Im ersten Bauabschnitt sollen 28 ha südlich der A1 und des im Oktober 2012 eingeweihten Autobahnanschlusses Elsdorf entwickelt werden, wovon voraussichtlich etwa 22 ha als bebaubare Fläche zur Verfügung stehen werden. Die genaue Fläche wird im Bebauungsplan festgelegt, der voraussichtlich im Spätsommer 2014 beschlossen werden wird. Im Herbst 2014 könnte dann mit der Erschließung begonnen werden.

Die NLG hat die Flächen des ersten Bauabschnitts bereits vollständig erworben. "Wir vermarkten Flächen von 4.000 qm bis 100.000 qm", so Bernd Ringe, von der Süderelbe. Weitergehende Gespräche gibt es bereits für die Ansiedlung eines Autohofs sowie eines Logistikprojekts.

"Durch die Ausweisung als Gewerbe- und Industriegebiet möchten wir auch verarbeitendes Gewerbe ansprechen, aber natürlich auch Logistiker - etwa aus den Bereichen Ersatzteil-Logistik, Kontraktlogistik, E-Commerce." Der LogIn-Park Elsdorf würde sich mit dem geplanten zweiten Bauabschnitt auf etwa 60 ha vergrößern.

Wettbewerb mit LogPark Hamburg?

Vermarktungsprobleme durch den Wettbewerb mit dem 35 km östlich am Autobahnanschluss Rade gelegenen LogPark Hamburg, sieht Ringe - der auch bei diesem durch die Habacker Holding entwickelten Projekt mitgearbeitet hat - nicht.

"Der LogPark beruht auf einem Investoren-Miet-Modell, während wir in Elsdorf die Grundstücke verkaufen." Die Ausweisung für Gewerbe und Industrie erlaube zudem eine viel breitere Ansprache des Marktes. Im Weiteren bestehe die Option, bei Bedarf den LogIn-Park Elsdorf an die westlich benachbarte Bahnstrecke Zeven-Rotenburg anzuschließen. "Und Elsdorf hat durch die etwas periphere Lage eine günstigere Struktur der Grundstückspreise."

Ringe räumt ein, dass man beim LogPark mit einer rascheren Vermarktung der Flächen gerechnet habe. Von fünf Jahren war zunächst die Rede gewesen. Die Habacker Holding hatte die noch nicht bebauten 50 ha des 80 ha großen LogParks Ende Mai an den belgischen Industrieimmobilienentwickler VGP verkauft.